[spocus]-Park in Fiss eröffnet
Datum: Wednesday, 02.February. @ 15:10:47 CET
Thema: News zur [spocus]-Eliminator Tour


Als die Spocus-Granden beim sommerlichen Boarder-Mag-Studium den Aufstieg von Oetz-Local Xandl Fischer zum neuesten Stern unter Europas Park-Gurus mitverfolgten, rüttelte eine saftige Portion Ehrgeiz die alten Knochen wach. Man beschloss es dem alten Spezi gleichzutun, und einen megafetten Boarder-Park auf Tirols neue Skidimension zu stellen. Nach wochenlangem Warten auf Schnee, zahlreichen heißgelaufenen Schneekanonen, hunderter verfahrener Parkpulli-Stunden, dutzender Schwielen an Kuati´s Händen (wohl kaum vom Shapen, lies nach bei Michael Douglas) sowie unzähliger Schweißperlen auf Olympus Stirn ist´s vollbracht: Der kollosale Spocus-Funpark auf der Fisser Nordseite ist fertig! >>Mehr>>

Die Boardercrossstrecke wurde ja schon vor zwei Wochen zurecht geshapt, aber jetzt ist auch rundherum sämtlicher Schneevorrat, der nicht den Sturmböen zum Opfer fiel, in Form gebracht. Der Slopestyle gehört sicherlich zu den fettesten der zweiten Republik und hat sich auf alle Fälle das Prädikat X-Large verdient. Der Kurs beginnt wahlweise mit einem 12 Meter langen und zwei Meter hohen Rainbow Rail, oder mit einem 8 Meter langen Straight Rail, danach kommt ein 9 Meter langes Kinked Rail, dann A-Frame, 2 Meter hoch, 15 Meter lang, oder daneben das kleine Rainbow (6 Meter lang). Für die Rails zeichnet Air&Style-Railmaster Xandl verantwortlich, geschweißt in unzähligen Nachtschichten von unserem Nautilus. Danach 3-er Auswahl an Kickern verschiedener Grösse (medium bis x-large) und Tablelängen zwischen 8 und 12 Metern, danach zwei Kicker nebeneinander mit 8 (medium) btw. 12 Meter (large) Table. Anschließend geht’s scharf nach rechts (aber nicht politisch bitte!), dort entsteht gerade noch die Abschlussquarter. Für die Hartgesottenen, die nach dieser Beschreibung noch keinen Knoten im Hirn vom imaginären Herumzwirbeln haben, folgt nun die Beschreibung des Boardercross-Parcours nach Originalton Olympus: „Eine wirklich schöne Strecke, die sich harmonisch ins Gelände bettet (ein wahrer Poet, unser Olympus!) und bereits tagtäglich von hunderten Kasköpfen und anderen Jägermeistermützenträgern entweiht wird (Blasphämie!), wartet darauf, endlich von [spocus]-Tour-erprobten Ridern geshreddet zu werden. Roller, Funbox, Bank, Table, Table, Bank, Table, Bank, Table, Roller, Double-Bank, Corner, (Noch)-Roller.....” So, nun ist uns so richtig schwindelig und wir dürfen uns schön brav in den Mülleimer übergeben. Das wär erledigt. Jetzt fühlen wir uns gleich viel besser.



Der Spocus-Park wird von Park-Ranger Kuatl (Kurt S-Chiller) mit Gartenrechen und Schaufel gegen diese rücksichtslose Schar von Vandalen verteidigt, sollte ihm jedoch mal ne Atempause gegönnt sein (kollektives Touri-Essenfassen) mit selbigem Gerät natürlich auch liebevoll gepflegt. Da ein Mann gegen eine solche Horde natürlich machtlos ist, stehen ihm als Bodyguards Tommy und Toni vom Pistendienst samt ihrem nagelneuen Kässbohrer Parkbully zur Seite.



Die Chancen stehen also mehr als gut, dass die Anlage am Sonnenplateau nicht nur jetzt in parktechnischem Hochglanz erstrahlt, sondern bis zum Ende des Winters und somit bis zum Big Final der EliminatorX-Tour TOP gepflegt ist. Außer Obershapemaster ist Kurt Schiller, vulgo „The Pimp von Schwanenstadt“, auch noch Herr über eine Monster-Soundanlage, die ausreichend Watt besitzt, den heiligen Vater in Rom aus dem Schlaf zu reißen. Da jedoch beim ersten Soundcheck sämtliche Steinböcke zwischen Imst und Bludenz vor lauter Schreck von den Bergen gepurzelt sind, hat Landesumweltrat Riccabona mit tatkräftiger Unterstützung von Landesrätin Hosp, auch bekannt als „Condoleeza Rice von Tirol“, durchgesetzt, den fetten Kuatl-Sound auf umweltverträgliche Dezibelzahlen zu reduzieren. Dies hat die negative Folge, dass „The Pimp“ im lärmmäßigen Wettstreit mit dem Jodel-Dodl-Sound der Hexen-Alm wieder nur zweiter Sieger ist. Nur gut, dass die Hexen-Alm auf der anderen Seite des Berges steht, und so nur das Ego des Pimp und nicht die Ohren der Boarder geschädigt werden.





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